Social Media Marketing

Da es sich bei Web 2.0 bzw. Social Media Marketing nicht um eine Plattform oder eine Maßnahme handelt, lässt sich auch die Umsetzung nicht in einem Satz beschreiben und überall sofort durchführen. Jede Plattform hat ihre eigenen Anforderungen und Techniken.
Die Anwendungen des Web 2.0 lassen sich dabei aber in drei Kerngebiete zu-sammenfassen: Kommunikation, Zusammenarbeit und Multimedia.

Kommunikation

Soziale Netzwerke wie>XING, Facebook, Google+ und studiVZ, sowie Blogs und Microblogging-Systeme (beispielsweise Twitter) zählen dabei zum Bereich Kommunikation. Es ist der Bereich in dem Nutzer ihre sozialen Kontakte pflegen, sich untereinander austauschen, sich einander vorstellen und einander am Leben teilhaben lassen.
Vergleicht man klassische Blogs mit Twitter, ist Letzteres sicher das „Werkzeug“, das weniger zeitintensiv ist, da Nachrichten maximal 140 Zeichen lang sind. Ein normaler Blog-Eintrag mit 140 Zeichen sähe da wenig professionell aus. Dennoch bedarf natürlich auch Twitter der regelmäßigen Aktualisierung
Social Communities, also Soziale Netzwerke wie studiVZ, wer-kennt-wen, Facebook usw., bieten teilweise die Möglichkeit „Unternehmensprofile“ zu erstellen, um so für sich zu werben. Außerdem lässt sich dort auch klassische Bannerwerbung schalten und über Forenbeiträge/Gruppen Marketing betreiben. Das Business-Netzwerk XING hingegen bietet diese Möglichkeit nicht, es kann aber durchaus der Unternehmenspräsentation und -kommunikation dienen. Die klassischen Profile lassen sich auf den Plattformen in relativ kurzer Zeit anlegen, aber wie im ganzen Web 2.0 ist auch „Aktualität“ hier wieder das Zauberwort.

Zusammenarbeit

Der Bereich der Zusammenarbeit umfasst Plattformen wie die freie Enzyklopädie Wikipediaund das Social Bookmarking-System deliciousin dem Nutzer ihre Lesezeichen, also Seiten, die sie besonders gut finden, mit anderen Nutzern teilen.
Wikipedia ist eine Plattform, die ihre Wirkung besonders entfaltet, wenn man auf seiner Unternehmenswebsite Informationen bereitstellt, die zitiert (Texte und Bilder) werden. Außerdem hat man die Möglichkeit, auf die eigene Seite zu verlinken, wenn man Informationen bereitstellt, die Wikipedia nicht direkt darstellen kann (beispielsweise Downloads oder Videos). Diese Links sind nicht nur sehr wertvoll, weil Sie Traffic generieren, sondern auch weil eine eingehende Verlinkung von Wikipedia aus einen positiven Einfluss auf die Platzierung bei Google hat.
Social Bookmarks entsprechen hier im Grundgedanken dem Empfehlungsmarketing. Auf den Aufbau eines Social Bookmark Netzwerkes hat man als Unternehmer selbst wenig Einfluss. Das Einzige, was man hier machen kann bzw. machen sollte, ist eine entsprechende Box auf der Website einzufügen, die einen direkten Bookmark in den klassischen Bookmark-Systemen ermöglicht.

Multimedia

Der letzte Bereich des Web 2.0 ist der Bereich Multimedia mit Websites wieYouTube, flickr, u. ä., also Plattformen auf denen man Multimedia-Daten wie Bilder, Podcasts und Videos mit anderen Besuchern teilen kann. Diese Maßnahme ist im Web 2.0 wohl die aufwendigste Maßnahme. Das Einstellen der Daten selbst dauert nur wenige Minuten, die Produktion solcher Daten kann aber sehr umfangreich und langwierig sein. Der Erfolg der Plattformen YouTube oder myVideospricht aber durchaus für sich.

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